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Spanische Praktikanten verabschiedet

Neue Fachkräfte für das Osnabrücker Land: Acht spanische Auszubildende haben in Betrieben der Region ein dreimonatiges Praktikum absolviert. Drei von ihnen liegen jetzt Angebote für eine Weiterbeschäftigung vor. Nun fand die offizielle Verabschiedung der jungen Männer statt.

In einer Scheune bei Grillwürstchen und Bier blickten die Auszubildenden, die beteiligten Betriebe und Vertreter des Landkreises Osnabrück zurück auf den jüngsten Praktikumsdurchgang. Die jungen Spanier hatten ihre Praktika in den Berufsfeldern Technisches Zeichnen, Holztechnik, Kälte- und Klimatechnik sowie Kfz-Mechatronik absolviert. Sie stammen aus der galizischen Stadt Vigo und schließen mit dem Deutschlandsaufenthalt ihre zweijährige Berufsausbildung ab.

Von den acht Praktikanten haben drei ein Arbeitsangebot der Praktikumsbetriebe erhalten. Sie können ihre Berufskarriere bei Pötter Klima (Georgsmarienhütte), Solarlux (Bissendorf) und Domina Möbel (Melle) fortsetzen. Aber auch für die anderen fünf Teilnehmer hat sich der Aufenthalt in Deutschland gelohnt. Sie erhielten zusätzliche Einblicke in ihre Berufsfelder und konnten ihre Deutschkenntnisse verbessern.

Die Berufsschule aus der die Praktikanten stammen, ist eine Partnerschule des Fachdienstes Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Osnabrück. Seit knapp drei Jahren werden diese Praktika durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass etwa die Hälfte der Auszubildenden in unserer Region ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Kreisrat Matthias Selle betonte das Interesse der Region an der Zuwanderung und Qualifizierung junger Fachkräfte, die anschließend sowohl dem spanischen als auch dem hiesigen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Eine positive Rückmeldung gab es auch von den Gastfamilien, bei denen die Auszubildenden während ihres Deutschlandaufenthalts leben. So schilderte stellvertretend Klaus Sternberg seine Eindrücke und berichtete, dass die guten Deutschkenntnisse der jungen Spanier zu einer schnellen Integration in die Familien beigetragen hätten.

Quelle: Landkreis Osnabrück